Spülventil

In Hebeanlagen, in denen Abwässer von Abwasseranlagen gesammelt werden, bilden sich oft Sedimente. Da sich die Feststoffe mit der Zeit verdichten, reduzieren sie das Nutzvolumen der Behälter und verursachen oftmals eine Verstopfung der Pumpe.
Zur ihrer Entfernung sind gezielte Maßnahmen erforderlich, die einen zeit- und kostenaufwändigen Stillstand der Anlage mit sich bringen.

Das Spülventil FLX ist ein Zubehör, das bei jedem Neustart der Elektromotorpumpe automatisch einen lenkbaren Strahl erzeugt, der die Feststoffe im Schacht aufwirbelt und somit eine Ablagerung des Sediments am Boden verhindert.

Modelle

Zenit FLX flushing valve

FLX

SPÜLVENTIL

Das Spülventil FLX besteht aus Gusseisen und kann über ein Gewindestück direkt am Spiralgehäuse der Pumpe montiert werden. Dieser Ventiltyp arbeitet nach dem Venturi-Prinzip und bedarf keiner Stromversorgung.

Über einen Regler lässt sich abhängig von Schachtgröße, Pumpenleistung oder Menge des aufzuwirbelnden Sediments die Schließzeit des Ventils auf 10 bis 400 Sekunden einstellen.
  • Körper aus Gusseisen
  • Kugeln aus abriebfestem und geräuscharmem Gummi
  • Anschluss an die Anlage mit einem Ovalflansch, der mit Konkurrenzmodellen kompatibel ist, oder mit einem Gewindeanschluss GAS 1½"
  • Einstellung der Schließzeit im Bereich von 10 bis 400 Sekunden
  • Gerichteter Strahl

Erläuterung

Die Bildung einer festen Ablagerung im Behälter (links) erforderte den Einsatz eines Spülventils FLX zur Erzeugung einer Turbulenz im Inneren des Behälters, die die Feststoffe im Schwebezustand hält (rechts).

 

Funktionsweise

Das Herzstück des Spülventils FLX von Zenit ist ein patentiertes innovatives System, das aus zwei durch ein biegsames Element verbundenen Gummikugeln besteht.
Beim Start der Pumpe ist das Ventil geöffnet und die Flüssigkeit im Schacht wird von der Pumpe angesaugt und im Schacht zum Umlauf gebracht, so dass das feste Sedimentmaterial suspendiert wird (Phase 1).
Nach einer bestimmten Zeit, die der Betreiber mit einem Regler einstellen kann, zieht der im Ventilkörper entstandene Unterdruck eine Gummimembran an, welche die beiden Kugeln nach unten schiebt, um den Durchfluss zu sperren (Phase 2) und die Abwasserförderung in die Druckleitung zu ermöglichen, bevor sich die Feststoffe erneut am Boden absetzen.
Beim Anhalten der Pumpe führt der im Ventil erzeugte Unterdruck dazu, dass sich die Membran (Phase 3) und die Kugeln (Phase 4) wieder nach oben bewegen. Auf diese Weise wird das Ventil geöffnet und ist für den nächsten Zyklus bereit.

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